Das kleine Volk

Midge ist 12 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter – einer erfolgreichen Musikerin – in London. Midge ist ein richtiges Stadtkind, sie trägt die coolsten Klamotten und hat ne tolle Frisur. Weil ihre Mutter auf eine große Tournee muss, darf Midge die Sommerferien bei ihrem Onkel auf dem Land verbringen. Na das kann ja was werden, eine Großstadtpflanze mitten im Wald…
Doch zu ihrer eigenen Überraschung fühlt sich Midge dort auf Anhieb wohl. Zwar ist die „Mill Farm“ schon ziemlich heruntergekommen, aber Midge findet sie ganz und gar bezaubernd. Die Umgebung ist wie geschaffen zum Spielen und Herumstreunen. Schon bald hat Midge die Gegend erkundet, das findet sie in einem abgelegenen Schuppen ein verletztes Pferd.
Doch dieses Pferd ist kein gewöhnliches Pferd und scheint auch nicht von dieser Welt. Es hat Flügel und kann mit Midge sprechen. Pegs bittet Midge um Hilfe. Schon bald ist Pegs wieder auf den Beinen. Es führt Midge in einen verwilderten, für Menschen scheinbar undurchdringlichen Wald auf dem Grundstück ihres Onkels, in dem das Kleine Volk lebt. Das sind die letzten Elfen…
Das kleine Volk ist bedroht und nur Midge scheint in Pegs Augen helfen zu können. Doch das kleine Volk ist misstrauisch – ein Mensch in ihrem Wald, das darf nicht sein. Einige von ihnen trachten Midge sogar nach dem Leben.
So nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Wird es Midge gelingen allen kommenden Gefahren zu begegnen? Wird sie es schaffen das Kleine Volk zu retten? Wer weiß…
Steve Augarde hat ein spannendes Buch mit vielen überraschenden Wendungen und liebenswerten Charakteren geschrieben. Hinzu kommen ein einfühlsamer und packender Erzählstil, eine unterhaltsame Geschichte und großartige Ideen – einfach wunderbar.
Der Roman ist nur für Kinder geeignet, auch Erwachsene werden beim Lesen ihre Freude haben.
Autor: Steve Augarde
Verlag: Arena 2005
Preis: 16.95 Euro
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