Miesel und der Drachenhüter

Kaum ist Miesel Stubs wieder glücklich mit seinen Eltern vereint, geht der Kampf gegen die dunklen Mächte von neuem los. Als Miesel beim Einkaufen ist, geschieht das Schreckliche – seine Mutter wird entführt und sein Vater ist durch den Vorfall so geschockt, dass seinen Verstand verliert.
Die Entführer waren schwarze Gestalten mit kalkweißen Gesichtern – es kann sich also nur um schwarze Hexer handeln. Miesel hat große Angst, seine Eltern schon wieder zu verlieren, und bräuchte dringend Hilfe… Doch keiner kann ihn bei seiner Suche unterstützten – weder die Polizei noch die Zaubergilde.
So kann nur allein Miesel gemeinsam mit seinem kleinen Hund Tinker aufbrechen, um das Geheimnis zu lüften.
Die Spur führt die beiden auf eine Insel - die Jubel-Trubel-Insel. Hier war Miesel erst vor kurzem mit seinen Eltern, um die verpassten Geburtstage nachzufeiern. Diese Insel ist ein riesiger Vergnügungspark und genau hierher haben die bösen Hexer Miesels Mutter verschleppt.
Der letzte Drachenhüter der Welt - Dragodon - hat ihnen den Auftrag dazu gegeben – und der residiert eben auf der Jubel-Trubel-Insel und birgt dort zudem noch ein ziemlich riesiges Geheimnis. Er benötigt dringend jene magische Zauberkraft, die Miesels Mutter ohne Unterlass produziert, für seinen bösen Plan.
Wie auch im ersten Band geht es bei „Miesel und der Drachenhüter“ ganz schön gruselig zu. Um Miesel aus dem Weg zu räumen, setzten die bösen Hexer all ihre magischen Kräfte ein, und machen alle Spielzeug- und Karussellfiguren der Insel lebendig. Die haben scharfe und spitze Zähne und rücken Miesel immer näher. Und als ein riesiger Dinosaurier die Verfolgung aufnimmt, wird es richtig gefährlich.
Das Buch ist also nichts für schwache Nerven… trotzdem sehr lesenwert und voller Phantasie und natürlich mit einem Happy End versehen!
Und: Auf den dritten Teil dürfen sich alle Mieselfans schon mal freuen – der erscheint nämlich im Herbst 2006.
Autor: Ian Ogilvy
Verlag: Ravensburger Buchverlag 2006
Preis: 14.95 Euro
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