Der weiße Bär
Sie sind verwandt mit Braunbären und Grizzlys. Und doch sind sie ganz anders. Sie haben längere Beine, einen längeren Hals und weißes Fell. Ihre Heimat ist die eisige Welt der Inuit. In ihrer Sprache heißt der Eisbär NANUK.
In wunderschönen Bildern erfahren wir eine Menge über diese mächtigen aber auch wunderschönen Tiere. Zum Beispiel wie sie sich in der eisigen Kälte warm halten, warum ihr Fell weiß ist, wo sie schlafen, wie sie sich waschen (Eisbären sind nämlich sehr saubere Tiere), was und wie sie jagen, wie groß sie sind, wie sie schwimmen und, und, und.
Wir erfahren, dass Eisbären einerseits sehr gefährliche aber auch ganz sanftmütige Tiere sind. Kaum zu glauben, dass aus einem 600 Gramm schweren Jungtier ein so mächtiges Tier wird.
Für die Menschen in der Arktis ist der Eisbär schon immer sehr wichtig gewesen. Er zeigt ihnen, wie man sich vor der Kälte schützt, wie man sich Nahrung beschafft und wie man dort die Tage und die Nächte überlebt.
Ein wunderbar illustriertes Buch, bei dem jedem das Herz aufgeht und man sich auf innige Art und Weise mit einer Welt verbunden fühlt, die durch den Menschen bedroht ist. Wenn dies zum Betrachter hindurch dringt, ist schon ein guter Schritt in die richtige Richtung getan, ohne erhobenen Zeigefinger.
Autor: Nicola Davies / Gary Blythe
Verlag: Sauerländer 2006
Preis: 13,90 Euro
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