Malka Mai
In vielen Ländern der Erde gab es schon Krieg. Dörfer und Städte wurden zerstört, die Menschen aus ihrer Heimat vertrieben oder gar umgebracht. Ganz besonders die Kinder sind es, die an den Folgen des Krieges zu leiden haben. Malka Mai war ein solches „Kriegskind“…
Mit ihrer Mutter Hanna und ihrer Schwester Minna wolle Malka eigentlich nur einen Ausflug nach Ungarn machen. Doch irgendetwas stimmte nicht. Warum müssen sie sich vor den Menschen verstecken und warum müssen sie den unbequemen Weg über die Berge nehmen? Malka hat keine Lust mehr, weiter zu gehen, die Füße tun ihr weh, sie will zurück nach Lawoczne.
Doch das geht leider nicht. In Lawoczne sind die Deutschen. Sie beginnen mit einer Aktion und bringen alle Juden weg. Wenn sie dort geblieben wären, hätten die Deutschen auch sie ins Ghetto gesteckt.
Anfangs geht auch alles gut. Hanna kennt viele Leute, die ihr und ihren Kindern auf dem Weg in die Freiheit helfen. Doch dann wird Malka krank. Sie kann nicht weiter. Schweren Herzens muss Hanna ihre Tochter bei einer Bauernfamilie zurück lassen. „Wenn Malka wieder gesund ist, dann wird sie nachkommen“, dachte Hanna.
Dann kommt alles anders. Malka wird geschnappt, nach Polen zurück gebracht und ins Ghetto gesteckt. Hier fängt der Kampf ums Überleben an. Hunger, Einsamkeit und Kälte bestimmen ihren Tag. An ihre Mutter und an früher denkt sie dabei immer seltener…
„Malka Mai“ ist eine Geschichte, die wirklich unter die Haut geht – da kann man nicht mehr weghören!
Malka Mai
Autor: Mirijam Pressler
Verlag: Der Hörverlag 2001, 2 MC
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