Ich liebe dich wie Apfelmus

apfel.jpgWelches Kind wächst heutzutage noch mit Lyrik auf und kann den Zauberlehrling oder die Glocke auswendig? Von unzähligen Erwachsenen ganz zu schweigen. Diese Beispiele mögen zwar nicht sehr zeitgemäß sein, dennoch spiegelt dieses Unwissen die eher sträfliche Behandlung von Gedichten wieder. Dabei gibt es sie zuhauf, zeitgemäße noch dazu – für jung und alt.

In Amelie Frieds Sammelband finden sich „neue“ wie „alte“ Gedichte und Reime, Zungenbrecher und Ballenden unbekannter als auch bekannter Autoren wie Bertold Brecht, Theodor Fontane, Peter Maiwald oder Josef Guggenmos.

Besonders für Kinder sind Reime ein wahrer Schatz und Begleiter durch die Kindheit. Welches Kind liebt es nicht zu „Hoppe Hoppe Reiter“ auf den Knien von Papa zu schaukeln oder im Kindergarten mit anderen Kindern zu „Morgens früh um sechs…“ zu lachen?

Dieses Buch soll Kindern helfen, ganz unbefangen mit Gedichten umzugehen, Spaß am Vorlesen und Zuhören zu haben und Lust am Umgang mit der deutschen Sprache zu entwickeln.

Ein Zitat aus Amelie Frieds Nachwort sagt es treffend: „Ein Gedicht auswendig zu können ist, als trüge man ein Kästchen bei sich, in dem man etwas Schönes aufbewahrt.“

Mit dem Kauf jedes Buches gehen je 2,00 Euro an die Stiftung Children for a better World e.V.

Herausgeber: Amelie Fried
Verlag: cbj 2006
Preis: 16,95 Euro

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