Der Blaubeersommer
Wisst ihr wie es ist, wenn man zum ersten Mal allein in die Ferien fährt? Ratsche weiß davon ein Lied zu singen, denn sie war noch nie allein weg. Aber ihre Mutter schickt sie weg, einfach so. Zu zwei uralten Tanten, die Ratsche in ihrem Leben noch nie gesehen hat.
Ratsches Mutter Henriette kann es kaum erwarten, ihre Tochter loszuwerden und vergisst sogar Ratsches Koffer. So kommt das verschüchterte Mädchen in einem winzigen Ort im nördlichen Maine an und lernt ihre beiden Tanten kennen.
Penpen und Tilly wohnen in einem alten Haus mitten im Wald. Umgeben von wildem Gestrüpp und Bären. Auch wenn die beiden etwas merkwürdig sind, fühlt Ratsche sich auf Anhieb wohl. Denn noch nie war man so höflich zu ihr, noch nie hat jemand nach ihrer Meinung gefragt, noch nie hatte sie ein eigenes Zimmer. So versucht sie sich im Haus der Schwestern nützlich zu machen und das gefällt den beiden. Nach und nach kommen sie sich näher und Ratsche erfährt die Lebensgeschichte von Penpen und Tilly.
Weil der Besuch von ratsche ja noch nicht genug ist, steht eines Tages noch ein Mädchen vor der Tür des abgelegenen Hauses. Penpen nimmt das Kind auf. Und mit Harper kommt Leben ins Haus…
Polly Horvath hat mit „Der Blaubeersommer“ eine ungewöhnliche aber auch zugleich wunderbare Geschichte geschrieben, die nur so strotzt vor beißendem Humor, eigenwilligen Charakteren und viel warmherzigen Liebenswürdigkeiten. Natürlich meisterhaft vorgetragen von Friedhelm Ptok.
Autor: Polly Horvath
Sprecher: Friedhelm Ptok
Verlag: Igel Records
Preis: 4-CD, 240 Min, 19.95 €
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